Eine Frau wird auf offener Strasse gepackt, in ein Auto gezerrt und verschleppt.
Kurz darauf ist sie mit einem der Männer verheiratet.

Der Film

Der Spielfilm ALA KACHUU ist ein Projekt der Filmgerberei und erzählt die Geschichte einer jungen Kirgisin, die dem Brautraub, einer Form der Zwangsheirat, zum Opfer fällt. Der Film ist fiktional, basiert aber auf wahren Schicksalen junger Kirgisinnen, die unsere Autorin und Regisseurin Maria Brendle während den letzten 3 Jahren recherchiert und in direkten Gesprächen erfahren hat. Der Film soll auf das Thema Brautraub aufmerksam machen und dazu beitragen, dass das «Nein» einer Frau keine Schande mehr für sie bedeutet.
Zur Synopsis

Das Ziel

Mit diesem Film möchten wir:
· Die Geschichte bewusst als Spielfilm erzählen, um die Zuschauer auf eine dichte, emotionale Reise mitzunehmen.
· Unsere Ressourcen als Filmschaffende nutzen, um über diesen frauenverachtenden Brauch zu informieren und weltweit einen Beitrag zur Sensibilisierung für dieses relativ unbekannte Thema und für die Rechte der Frau zu leisten.
· Junge Kirgisinnen inspirieren, für ihre eigenen (Menschen-)Rechte einzustehen.
· 
Mit Organisationen (NGOs, Schulen, Universitäten, Frauenhäuser, etc.) vor Ort und weltweit zusammenarbeiten, um bei Aufklärungsveranstaltungen diesen Film zur Verfügung zu stellen und Diskussionen anzuregen.
· Mädchen und ihren Familien (auf der ganzen Welt) Mut machen, Zwangsehen auch ablehnen zu können.
· Den fertigen Film an möglichst vielen internationalen Festivals zeigen.

Die Finanzierung

Der Film ist zu rund 87% finanziert. Wir werden von der Zürcher Filmstiftung, Geldern des Bundesamtes für Kultur, der Schweizer Botschaft in Bischkek,  Soroptimist International (Clubs: Baden, Vevey, Lavaux), der Stiftung Anne-Marie Schindler und SUISA Fondation unterstützt. Über unser erfolgreiches Crowdfunding haben wir über 60’000 CHF generiert.

Es liegt eine detaillierte und für Filmprojekte gesetzlich festgelegte Budgetplanung vor.

Die gesamte Crew wird mindestens mit dem gesetzlichen Minimallohn entlohnt. Zudem muss das Geld der Zürcher Filmstiftung mit einem Effekt von 150% in Zürich selbst ausgegeben werden. Unser Team setzt sich somit aus in Zürich wohnhaften Personen zusammen, die in enger Zusammenarbeit mit unseren kirgisischen Partnern den Film realisieren.

Das Gesamtbudget setzt sich wie folgt zusammen:

60% für Gagen und Crew-Löhne (Dreharbeiten, Postproduktion, Musik)

16% für Logistik (Flüge, Unterkunft, Verpflegung)

24% für Equipment (Set und Postproduktion)

Unsere Produzentin Nadine Lüchinger von der Filmgerberei gibt auf Wunsch gerne detailliertere Auskunft.

Für die Postproduktion (Schnitt, Color Grading und Filmmusik) brauchen wir noch CHF 40’000. Danke für deinen Support!

«Dieser Film soll Frauen Mut machen!

Als ich in Kirgistan bei Hilfsorganisationen und auch im Frauenhaus nachgefragt habe, wie ich die jungen Frauen mit einem Film unterstützen könnte, sagte man mir immer wieder, ich solle eine positive Hauptfigur aufzeigen, die für die jungen Frauen ein Vorbild sein kann.

An diese Bitte halte ich mich.»

Maria Brendle, Autorin und Regisseurin

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